Astrologische Vorausschau auf 2017

& astrologischer Rückblick 2013-16

Welche Potentiale bringt das Jahr 2017 mit sich?

Wie kann ich mich am besten darauf einstellen?

„So wie oben – so unten!“

Nicht zuletzt in der Alchimie und Ganzheitsmedizin existiert diese innere Wahrheit – dasselbe gilt auch für die Astrologie und die Betrachtung aller Himmelskörper. Seit Jahrtausenden beobachten die Menschen schon das Geschehen am Himmel – und seit Jahrtausenden werden immer wieder Synchronizitäten zwischen den Lichtern am Himmel (den Planeten, Asteroiden, Sternen und mehr) und dem Geschehen unter den Menschen auf der Erde beobachtet. Dieses Grundgesetz gilt so nicht nur für jeden individuellen Menschen mit seinem jeweils spezifischen Geburtshoroskop, sondern auch für die gesellschaftliche Entwicklung der Menschen weltweit.

So lassen sich Trends und Reaktivitäten erkennen, die mittlerweile von modernen Astrologen und Forschern teilweise sogar statistisch untersucht und verifiziert wurden. Sicherlich wird man diese genauen und wissenschaftlichen Evaluationen nicht in den bunten Zeitschriften lesen, die der Unterhaltung dienen. Hier sei jedoch diese momentane Zeitqualität eingehend beschrieben, in der sich die Synchronizitäten des alten alchimischen Wissens „So wie oben – so unten!“ wieder spiegeln.

Analogien mit dem chaldäischen Kalender

 Das Tierkreisjahr 2017/18 ist ein Sonnen-Jahr

Zum 19. März 2017 regiert nach dem chaldäischen Kalender für ein Tierkreisjahr die Sonne. Die Sonne steht für die Identität einzelner Menschen oder auch ganzer Völker oder Organisationen, ferner für Kreativität, Spass, Spiel, Freude und Kinder. Sie steht für die positiven und lichtvollen Seiten des Menschseins, sich zu zeigen und zu führen. Im Übermaß könnte die Sonne jedoch auch für Stolz oder autoritäres Handeln stehen. Das können einzelne Menschen sein, aber auch ganze Staaten und Völker: „man“ oder „frau“ zeigt sich und nimmt Position und Haltung ein. Ob diese Einstellung immer freundlich gesinnt sein mag, bleibt dahin gestellt. In angespannten und herausfordernden Zeiten wird gerne die eigene Macht gesichert und verteidigt. Konfrontationen enden damit nicht immer freundlich oder friedlich. Diese Sonnen-Zeit könnte aber auch eine gute Gelegenheit sein, sich mit offenem Visier freundlich zu begegnen und nach starken Lösungen zu suchen, so dass unsere persönlichen Beziehungen mit Menschen oder auch die in der Welt miteinander wieder in einem neuen Glanze erstrahlen mögen. Dies wäre die positive Vision einer gütigen, freundlichen, lichtvollen und kreativen Sonnenzeit! Hoffen wir also in diesem Sinne das Beste. Wir persönlich können zumindest die Initiative ergreifen und uns mit offenem Visier begegnen. Die chaldäischen Jahre danach mit den Regenten Merkur (2018/19), Venus (2019/20) und Mond (2020/21) lassen jedoch schon jetzt eine wahrhaftigere Entspannung vermuten. Mögen alle Menschen zu jeder Zeit geliebt und gesegnet sein und geben wir unser Bestes!

Rückblick auf die Jahre 2016/17 (Mars), 2015/16 (Jupiter) und 2014/15 (Saturn)

Im Jahr 2016/17 regiert(e) nach dem chaldäischen Kalender der Mars. „Mars steht für Aktivität, Anpacken, Durchsetzungsvermögen und Initiative im Positiven; für Kampf, Streit und Krieg im Negativen. Aufgrund der allgemeinen herausfordernden kosmischen Konstellationen im Jahr 2016/17 mögen – auch bei freundlicher Betrachtung – eher letztere Realitäten zu erwarten sein. Viele Krisenherde werden ziemlich sicher unschöne Zeiten erleben, auch mit den entsprechenden Folgen für die Weltgemeinschaft und Weltwirtschaft. Die Vernunft der Menschen hat Grenzen, auch wenn eigentlich klar wäre, dass Gewalt immer nur Gegengewalt provozieren kann und wahrhaftige Lösungen auf diese Weise selten geschaffen werden können. Im Mars-Jahr könnten Konfrontationen einen Höhepunkt finden.“

Diese Ende 2015 geschriebenen Zeilen haben sich leider bewahrheitet. Die Kriege im Nahen Osten haben in ihrer Intensität nicht nachgelassen – im ganzen Gegenteil. In der Welt herrschte eine aggressive Grundstimmung, die sich auch auf die Politik vieler Länder auswirkte und uns auch in Form von aktivem Populismus seine Facette zeigte. Sicherlich gab es auch positive Ausnahmen, die aber meist auch durch Dranbleiben und Insistieren (Mars!) entstanden sind, wie z. B. der Friedensvertrag zwischen der Regierung und den FARC-Rebellen in Kolumbien nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg.

Dem Jahr 2015/16 war nach dem chaldäischen Kalender Jupiter zugeordnet. Jupiter steht für Glück, Weisheit, Kraft, Fülle und Visionen. Zur Tag- und Nachtgleiche des Frühlings 2015 zog also aus chaldäischen Sicht ein neuer Wind ins Land, der neue Visionen und Weisheit mit sich bringen sollte. Im unerlösten Fall mag Jupiter-Energie aber auch dazu verführen, auf alten Pfründen (und auch Pfunden!) sitzen zu bleiben und auf seinem eigenen Recht zu beharren, statt an einem gemeinsamen Strang zu ziehen. Nichts desto trotz sollte an den guten Ideen und Visionen in diesem Jahr gearbeitet werden, um sozialere und beständige und gemeinschaftliche Lösungsansätze für die Zukunft kreieren zu können. Alles, was Ausgleich bringt, bekommt im chaldäischen Jupiter-Jahr eben auch eine machtvolle Unterstützung. Carpe diem!

Die großen politischen Themen 2015 weltweit waren aufgrund der Zusammenbrüche vieler staatlicher Ordnungen insbesondere in Nahost und Afrika (schwierige Saturnaspekte) die visionäre Suche und Reise nach dem neuen, glückseligen Land (Jupiter). Allein nach Deutschland kamen 2015 allein ca. eine Million Flüchtlinge; ein Ende war damals nicht absehbar. … Jupiter steht aber auch für die wohlwollende Diplomatie zur Lösung weltweiter Probleme; das Gelingen der Welt-Klima-Konferenz im Dezember 2015 in Paris war ein Zeichen in dieser Richtung.

Im Tierkreisjahr 2014/15 regierte nach dem chaldäischen Kalender Saturn bis zur Tag- und Nachtgleiche im Frühjahr 2015. Damit waren Themen verbunden wie Verantwortung übernehmen, innere und äußere Klarheit schaffen oder Wahrhaftigkeit leben. Die Aufgaben bestand also darinnen, eine eigene Wahrhaftigkeit zu entwickeln oder Authentizität in neuen oder bewährten Strukturen zu leben. Unerlöst oder nicht optimal entfaltet bestand in diesem Tierkreisjahr eine Neigung zu Dogmatismus, Konservatismus, Sturheit, Geiz, Härte, Angst, Kontrollzwang oder Einengung, wenn nicht das nötige Vertrauen oder Urvertrauen gefunden wurde oder wir Menschen gegeneinander arbeiteten. In manchen Fällen mag es uns gut gelungen sein, für klare und weise Strukturen zu sorgen; generell bestehen aber Zweifel, ob die Lernaufgaben der Menschheit zur Zufriedenheit erledigt worden sind…

Die großen politischen Themen 2014/15 weltweit waren dem Ringen um Grenzen, Staatlichkeit & Verantwortung geschuldet. Das drückte sich beispielsweise im Ukraine-Konflikt oder in den heftigen Nahost-Konflikten aus. Mit Neptun in Fische ergänzte sich diese Thematik durch die NSA-Affäre, islamistische Großmachtgelüsten sowie weiteren Themen hinsichtlich Kontrolle und Überwachung. Saturn ist ein nicht einfacher Genosse, der Grenzen zieht, im erlösten Fall aber für Klarheit stehen könnte.

 Astrologische Vorausschau auf das Jahr 2017 (Stand 10.01.17)

Grundsätzlich wird uns Menschen  – wie bereits in den letzten Jahren beschrieben – aufgrund langsam laufender Transite von Uranus, Neptun und Pluto schon vor, aber vor allem in der Zeit von Februar 2012 bis März 2025 ein gewaltiger Bewusstseinswandel abverlangt, um im idealen Sinne neue ethische, wirtschaftliche und gerechtigkeitsorientierte Konzepte einer menschgemäßen Entwicklung voranzutreiben. Laufen diese Prozesse nicht ideal oder sind durch egoistische Interessen gesteuert, kann dies jedoch schnell in Konfrontation, Gewalt sowie der individuellen oder gesellschaftlichen Vereinnahmung autoritärer Ideen enden. Nach der herausfordernden planetaren Konstellation der sogenannten „ersten Phase der kardinalen Klimax2008-11, die weltweit mit Rezessionen, Banken-, Staatszusammenbrüchen und Finanzkatastrophen einherging, konnte 2013 zunächst etwas durchgeatmet werden. Die „zweite planetare Phase der kardinalen Klimax2012-15 (die in einem Orbis von 10° im Grunde auch noch bis 2017/18 reicht) folgte jedoch prompt und direkt im Anschluss und zog weltweit viele Kriege nach sich: So explodierten in 2014 Kriege und Auseinandersetzungen im Nahen und Fernen Osten (Israel & Palästina, Syrien, Irak, Türkei, Libyen, Ägypten, Iran, Afghanistan) sowie in afrikanischen Ländern, die fast alle bis heute andauern und sich nur langsam klären…

Uranus in Widder (2011-2019; rückläufig in 2017 03.08. – 02.01.18) steht in diesem Sinne für Revolutionen, Umstürze, unvorhergesehene Wendungen sowie für eine grundsätzlich feurige Energie. Die Fukushima-Katastrophe gleich zu Beginn der Uranus-in-Widder-Zeit im März 2011 spricht für sich selbst! Der Revolutionär Uranus im feurigen Zeichen Widder steht für plötzliche eruptive Ereignisse und möchte mit dem Kopf durch die Wand, um neue Strukturen und Gesellschaften zu manifestieren, was nicht immer Einigkeit und Frieden erzeugen kann, weil es immer auch Andersdenkende gibt. Seine Idee ist sicher gut gemeint, denn er steht für Brüderlichkeit, Schwesterlichkeit, Freiheit und Gleichheit ein; doch insbesondere wenn er auf einen herausfordernden Aspekt wie z.B. aktuell Pluto in Steinbock trifft (Quadrat seit 2011), mag das nicht immer freundlich enden:

Pluto in Steinbock (2008 bis 2023; rückläufig in 2017 20.04.-28.09.) strebt nach Konservativität und Beständigkeit um aller Macht und Ohnmacht willen. Diese divergierenden Einstellungen von Pluto und Uranus waren insbesondere 2014 stark am streiten; eine grundsätzliche Entspannung war aber erst ab Sommer 2015 mit dem Abklingen der quadratischen Spannungsaspekte zwischen den beiden Lichtern zu erwarten. Danach wurde dieses Quadrat zwischen Uranus und Pluto nicht mehr exakt; die Nachwirkungen werden uns aber aufgrund der Orben der beiden Lichter noch bis 2018 ausklingend beschäftigen und auf Trapp halten.

Neptun wiederum steht zurzeit in seinem Heimatzeichen Fische (2012-2025, rückläufig in 2017 16.06.-22.11) und spiegelt uns im idealen und erlösten Fall geistige Klarheit, Ehrlichkeit sowie das Bewusstsein, mit unserem geistigen Ursprung verbunden zu sein. Drücken wir Menschen uns aber mit Neptun in Fische im negativen Sinne durch egoistische oder wahnartige Handlungen aus, können Lügen, Bespitzelung, Verwirrung, Sehnsüchte, Süchte oder Manipulation ein großes Thema sein. Das Leben wird dann unweigerlich zu einer Achterbahnfahrt in unserer globalisierten Welt. Das heißt, je schneller wir Menschen verstehen, dass ein gesitteter und ehrlicher Umgang miteinander von Vorteil ist, desto schneller werden wir uns selbst und auch die ganze Menschheit in eine gute Richtung weiter entwickeln. Unterstrichen wird diese Anforderung zudem durch den Heilungsaspekt Cheiron, der seit April 2010 und noch bis März 2019 ebenfalls in den Fischen weilt. Er steht einerseits für große Wunden, aber auch im Positiven für eine grundlegende Heilung alter Schmerzen und Wunden. Zudem fordern Jupiter, Saturn und Uranus in dieser Zeit ebenfalls ihre Authentizität ein (siehe unten).

Jahreshoroskop in Heppenheim / Bergstraße vom 01.01.2017 um 0.00 Uhr

Die interessante Situation der ausklingenden zweiten Phase der kardinalen Klimax, also Uranus in Widder im Quadrat zu Pluto in Steinbock, setzte sich nochmal besonders im Winter 2016/17 durch und spiegelt uns einen intensiven Kampf bezüglich der Neuausrichtung von Systemen wieder, der aufgrund der engen Orben noch bis 2018 seine Auswirkungen haben wird.

Hier werden zudem die mächtigen Langsamläufer Saturn und Jupiter wichtig: Seit 1,5 Jahren befindet sich Saturn im Schützen; er wird dort noch bis 20.12.17 bleiben (in 2017 06.04.-25.08. rückläufig), bevor er dann in das bodenständigere und lösungsorientiertere Erdzeichen Steinbock wandert. im Idealfall treffen so weise Strukturen und Klarheit mit Zielen und Visionen zusammen; im ungünstigen Fall könnten aber auch autoritäre Strukturen oder Starrheit zum egoistischen Ziel werden. Das an sich reißen von Macht und die Eingrenzung und Beschneidung Andersdenkender oder das sich Abschotten kann dann letztlich zum Programm werden. Hierfür gibt es viele Beispiele wie z.B. der Aufstieg der Populisten, der Zerfall der EU, die politische Situation in den U.S.A., in Russland, der Türkei, Israel sowie vielen weiteren Ländern. Ab 20.12.17 könnte sich dieser Wahn jedoch langsam entspannen, wenn Saturn in den nüchternen Steinbock wandert.

Jupiter, der für Glück, Segen, Weisheit und Fülle steht, befindet sich seit dem 09.09.16 und noch bis zum 10.10.17 in der ausgleichenden Waage, bevor er in den Skorpion wandert. Rückläufig ist er 2017 in der Zeit 06.02.-09.06., in der dieser weisheitsvolle Ausgleich nicht immer auf der Hand liegt. Jupiter bildet zudem ein herausforderndes Quadrat zu Pluto mit Gradgenauigkeiten am 24.11.16, 30.03.17 sowie am 04.08.17. In diesen Zeiten können auch ungünstige Machtstrukturen entstehen in Bezug auf Finanzen, Staaten, Menschen, wie auch immer. Abmachungen, Beziehungen und Gesetze werden in dieser Zeit vielfach überprüft und im Idealfall nicht zur Erhaltung egoistischer Macht umgeschrieben. Das wird aber nicht überall so sein… 2017 weilt der Waage-Jupiter zudem im Quadrat zu Uranus im Widder (exakt am 26.12.16 und wiederum am 03.03.17 sowie 28.09.17): Reformorientierung und der Wille zur Veränderung (Uranus) suchen eine neue glückliche Harmonie und sicherlich ergeben sich so neue Möglichkeiten; mit Saturn im Schützen und einem langsam schwächer werdenden Uranus-Pluto-Quadrat bleibt 2017 jedoch grundsätzlich eine herausfordernde Zeit. Wir werden in nächster Zeit wohl noch viele dogmatische und populistische Veränderungen erleben, die alte oder konservative Ansichten und Strukturen gerne zementieren wollen.

2017 dürfte dennoch ein Jahr der langsamen Entspannung werden, denn wir nähern uns bereits jetzt schrittweise der Saturn-Pluto-Konjunktion am 12.01.20 an, was dann voraussichtlich ebenso zu einer Rückkehr zu normalen Bewertungsverhältnissen der Märkte führen wird, denn die Börsenkurse hängen momentan am Tropf der tiefen Zinsen. Es gibt Indizien, dass in 2017 zu Zeiten der Jupiter-Uranus-Quadrate bzw. Jupiter-Pluto-Quadrate Bereinigungen von Börsenkursen sehr plötzlich geschehen könnten, so wie auch bereits zum Beginn von 2017 ein unerwarteter Zinsanstieg erfolgte. Im Jahreshoroskop vom 01.01.17 um 0:00 Uhr ist dieses sogenannte kardinale T-Quadrat mit der Jupiter-Uranus-Opposition im Quadrat zu Pluto deutlich zu erkennen. Das Ringen um Strukturen und Ansichten ist vorprogrammiert. Die Jupiter-Uranus-Opposition wird in diesem Sinne durch das Saturn-Jupiter-Sextil sowie das Saturn-Uranus-Trigon etwas entspannt.

Saturn positiv betrachtet hat für 2017 grundsätzlich die Vorgabe, düstere Strukturen schrittweise zu lichten und versteht es, autoritären Strukturen oder Populisten zunehmend den Wind aus den Segeln zu nehmenJupiter in Waage verstärkt diesen Aspekt. Im chaldäischen Sonnenjahr 2017/18 übernehmen wir wieder die Führung und schärfen unseren Blick dafür, wieder Verantwortung für unser Tun zu übernehmen, während wir neue Visionen entwickeln, die wahrhaftig und gut für uns Menschen sind. Aus den Vorjahren hat sich aber so viel negative Struktur angesammelt, so dass es spannend bleiben wird, welche Frequenzen 2017 die Oberhand gewinnen werden.

Streben wir also selbst nach dem Guten im Menschen und bemühen uns, die Welt jeden Tag ein bisschen besser zu machen, indem wir selbst unsere eigenen Spannungen und Herausforderungen lösen. Mögen in diesem Sinne immer alle Menschen geliebt und gesegnet sein und nach dem Guten und Wahren streben.