Zeitqualität in den Zeichen 2013

21.12.2013: Eintritt der Sonne in das Zeichen SteinbockIMG_3109

Am Freitagabend, den 21.12. um 18.11 Uhr wandert die Sonne aus dem Tierkreiszeichen Schütze in den Steinbock. Es ist Wintersonnenwende und Winterbeginn, die längste Nacht und der kürzeste Tag sind erreicht. In vielen Kulturen freuen wir uns über die Geburt des neuen Lichtes. Bei den Kelten war es das Yule-Fest zu Ehren der Sonne. Im Christentum feiern wir ein paar Tage später mit dem Weihnachtsfest die Geburt Jesu, der mit seinem Erscheinen Licht und Liebe zu den Menschen bringt. Aus der Tiefe der Dunkelheit steigt wieder das Licht empor, das ist die physische und metaphysische Botschaft. So gebärdet sich die kalte Januar-Luft sehr lichtvoll, insbesondere im gleißenden Schnee. Es ist eine reine und klare Zeit, die Zusammenhänge erkennen lässt und uns wieder nach all den langen Nächten Schritt für Schritt zurück ins Leben führt.

Zwischen dem 24.12. (Heiligabend) und dem 06.01. (Heilige drei Könige) liegen die sogenannten Rauhnächte, in denen sich das Schicksal des nächsten Jahres angefangen im Steinbockmonat bis wieder zum Schützenmonat ausbreitet. Kann ich mich in diesen Nächten an meine Träume erinnern und sie richtig deuten, entfaltet sich wie in einer Vorausschau mein Schicksal des ganzen nächsten Jahres vor mir, Monat für Monat. So empfiehlt es sich, die Klarheit und Reinheit der Steinbockzeit zu Meditation und innerer Einkehr zu nutzen, um diese Botschaften aufzunehmen, die mir helfen, das nächste Jahr im Einklang mit der geistigen Welt vorzubereiten. Die 13. Nacht vom 05. auf den 06. Januar fasst die Rauhnächte und die Energie des nächsten Jahres vorausschauend zusammen.

Steinbockqualitäten

Steinbock ist in den alten Mysterien das erste Einweihungszeichen, basierend darauf, die Zukunft erkennen zu können, um schließlich meine Mitmenschen an die Hand zu nehmen, denn ich bin ein Teil des Ganzen. Die zu entwickelnden Eigenschaften des Steinbocks sind Konzentration, Verlässlichkeit, Ausdauer, Verantwortung, Treue, Disziplin und Fleiß. Negative Eigenschaften des Steinbocks sind Ehrgeiz, Arbeitssucht, Pessimismus, Einsiedelei, Unbeweglichkeit, Geiz, Melancholie, Einsamkeit und Freudlosigkeit. Bei der Entwicklung von neuen, klaren Prinzipien hilft uns der Saturn. Seine positiven Aspekte lauten: Sicherheit, Struktur, Klarheit im Bezug auf meine Herkunft, Leistung, Konzentration, Verantwortung, Licht und Einweihung. Unerlöst kann es an dieser Stelle auch um Sturheit, Geiz, Härte, Ängste, Kontrollzwang, Einengung und Konservatismus gehen. In den alten Mysterien wurde Saturn auch als „Hüter der Schwelle“ bezeichnet, denn erst muss der Mensch als Ganzes reifen, bevor er ein tiefes Verständnis geistiger Zusammenhänge „hinter der Schwelle“ erhascht. Ansonsten könnte er dieses Wissen auch zum eigenen Vorteil nutzen und sich nicht in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Menschen mit Saturn beispielsweise auf dem Aszendenten können das Leben als eine schwere Last empfinden, wenn sie es nicht schaffen, das Mysterium Saturn zu verstehen. Gelingt es ihnen mit zunehmender Reife im Leben dann doch, erntet ein solcher Mensch meist einen kristallklaren Durchblick und ein tiefes Verständnis physischer und metaphysischer Strukturen. So können Saturn-Aspekte z. B. zu Venus und Mond zunächst schwermütig machen oder frustrieren, mit zunehmender Reife im Leben kann aber auch wunderschön eine lichtvolle Reinheit und Klarheit wachsen, die einen das Leben verstehen lässt. Eine geordnete Gesellschaft ist unmöglich ohne Saturn. Er bewirkt, dass Verträge, Abmachungen, Versprechungen und Pflichten eingehalten werden und gute Strukturen etabliert werden können. Eine übermäßige Saturnenergie kann sich aber auch in einer Härte sich selbst und anderen gegenüber zeigen. Das betrifft auch eine zu strenge Ordnung oder Erziehung. Saturn bewirkt dann die Verkrampfung der eigenen Lebenskraft mit der Folge von Verhärtungen, Mangelerscheinungen und Austrocknung. Saturn hilft zudem, ins Totenreich einzugehen. Der Sensenmann ist sein Markenzeichen. Wichtig ist es, hier zu verstehen: Leben ist Tod und Tod ist Leben. Letztendlich ist alles Transformation. Würden schließlich nicht jeden Tag millionen von Körperzellen sterben und millionen Neue geboren, wären wir nicht mehr im Gleichgewicht und bald nicht mehr existent. Saturn schenkt uns die Klarheit, die Reinheit und die Lebensstrukturen. Genauso schenkt er uns den Plan, die Möglichkeiten und das innere Wissen, wieder in die eigene geistige Heimat einzugehen. Wir sollten ihm dankbar sein.

Der aktuelle Steinbock-Monat

Die Sonne steht bei ihrem Eintritt in den Steinbock im 6. Haus: als Synonym für die eigene Identität oder den Grundcharakter einer Zeitqualität wandert sie für einen Monat in den Steinbock und fordert Themen wie Wahrhaftigkeit, Strebsamkeit und Genügsamkeit heraus. Diese Eigenschaften präsentieren sich im 6. Haus, also vor allem in den Bereichen Dienen, Helfen, Heilen und in den Arbeitsverhältnissen. Organisiere ich mich in diesem Sinne, in dem ich also demütig dran bleibe, zu dienen, zu helfen oder zu heilen, werde ich der Zeitqualität gerecht und vieles wird mir leicht und gut gelingen in diesen Wochen. Dabei ist es wichtig, seine Familie mit einzubeziehen oder aber sich im Inneren und Äußeren wohl und geborgen zu fühlen, denn der Aszendent, also die Maske und die Lernaufgabe des Horoskops, befindet sich im Krebs, zudem in Konjunktion mit Lilith. Lilith steht für weibliche Energie und Urkraft, die aber nur dann gelebt werden kann, wenn ich wirklich im Vertrauen bin.
Innere und familiäre Sicherheit sind in diesem Sinne wichtig, eine gute und arbeitssame Zeit zu haben im Dienst für andere. Das Horoskop zum Eintritt der Sonne in den Steinbock hat sein MC in den Fischen; so geht es nicht darum, sich in dieser Zeit viel im Außen zu zeigen oder in den Vordergrund zu stellen, sondern die eigene innere Verbundenheit und Geistverbindung sind entscheidend. Der Mond, der die Gefühlswelt repräsentiert, ist im Monatshoroskop im ersten Haus im Löwen (Kreativität, Spaß, Spiel, Freude und Führung) zu finden: das kreative Gefühlserleben braucht also einen physischen Bezug; insofern kann es Sinn machen, ruhig lieber mehr als zu wenig anzupacken und sich ganz emotional einzubringen. Herrscht eine vertrauensvolle Atmosphäre, wird sich das nicht als Dissonanz oder als Streit ausdrücken, sondern die eigene physische Präsenz und das Miteinander stärken und nähren.

Venus, die für Hingabe, Erotik und materielle Harmonie steht, wird am 22.12. rückläufig; vielleicht kann es also diesbezüglich zu Missverständnissen kommen; sie wird aber ab dem 26.01. bis zum 25.07.15 wieder vorwärtsgewandt sein. Jupiter, der für Weisheit, Glück, Segen und Fülle steht, ist seit dem 07.11.14 rückläufig, wird aber ab dem 06.03. bis zum 09.12.14 wieder vorläufig sein.

Mögen wir uns alle mit dieser Zeitqualität positiv entwickeln, um das ein oder andere Projekt oder die ein oder andere Unterstützung im Dienst am Menschen voranbringen zu können. Mögen alle Menschen einen guten genügsamen und fleißigen Monat haben und in Dankbarkeit sich selbst und andere anzunehmen und zu schätzen wissen. Viel Freude im Steinbock-Monat!

22.11.2013: Eintritt der Sonne in das Zeichen Schütze P1010774

Am frühen Freitagmorgen um 4.48 Uhr wandert die Sonne aus dem Tierkreiszeichen Skorpion in den Schützen (22. November bis 21. Dezember). In dieser Zeit verkürzen sich letztmalig die Tage bis zur Wintersonnen- wende. Die Natur weilt bereits im Winterschlaf, viele Lebewesen schlummern geschützt in der Erde und auch die Pflanzenwelt hat sich zurückgezogen. In der alten Zeit saßen so die Menschen, nachdem die Ernte eingefahren und versorgt war, im kalten Dezember bei Kerzenschein häufig zusammen und erzählten sich Geschichten. Heute müssen wir uns hingegen oft dem hektischen vorweihnachtlichen Treiben stellen, die letzten Klausuren schreiben oder die Geschäftsabschlüsse erledigen. Letztendlich wählen wir es aber selbst, in welcher Qualität wir diese Zeit verbringen!
Wir können die Adventszeit nämlich auch dazu nutzen, uns die Aufgaben des Schützen klarzumachen: Auf der seelischen Ebene steht diese Zeit genau dafür, weniger äußeren Idealen nachzueifern oder sich durch den vorweihnachtlichen Trubel ablenken zu lassen, sondern vielmehr dafür, unser eigenes inneres Licht und die eigenen inneren Visionen zu entdecken sowie daraus resultierende Ziele und Pläne in sich selbst erstrahlen zu lassen, die ich dann schließlich gleich oder in der lichtreichen Zeit des Jahres umsetzen kann. Diese geistige Inspiration ist für uns Menschen wichtig. Um sie zu zelebrieren, bedarf es neben einer Entschleunigung auch Besinnlichkeit. So können Wanderungen im kalten Winterwald und das Entspannen bei Kerzenschein manchmal wichtiger sein, als die übliche vorweihnachtliche hektische Aktivität. Draußen dunkle, aber im inneren lichtvolle Adventstage sind letztlich der Nährboden neuer Träume und Ideen!
In diesem Sinne sei allen Menschen eine gesegnete und geruhsame Adventszeit von Herzen gewünscht!

Schütze-Qualitäten

Der dem Schützen zugeordnete Planet ist Jupiter, der für Weisheit, Wahrheit, Segen, Glückseligkeit, Führung, Fülle, Wachstum, Philosophie, Glaube, Gerechtigkeit und Reisen steht. Lebe ich meine Aspekte im Schützen (z.B. Sonne oder Mond im Schützen) in einer guten Weise, bin ich großzügig, humorvoll, zuversichtlich, abenteuerlich, reisefreudig, optimistisch, intelligent, phantasievoll, idealistisch, weise, gerecht und tolerant.
Unerlöst oder nicht integriert könnte ich aber auch schwerfällig, behäbig, adipös, starr, unverbindlich, unrealistisch und stumpf sein, ferner taktlos, verurteilend, streitsüchtig, dominant, rechthaberisch, allwissend, übertreibend, exzessiv oder fanatisch. So ist die Aufgabe des Schützen, mehr Toleranz, Großzügigkeit und Güte in die eigene Weltanschauung zu bringen und Offenherzigkeit, Optimismus, Reiselust und Humor auszustrahlen, ganz frei nach dem Leitsatz der Athene: „Du selbst bist ein unendlicher Quell der Inspiration“.

Bedeutung des Horoskops beim Eintritt der Sonne in den Schützen für den Monat

Zur Zeit des Eintritts der Sonne in den Schützen ist der Aszendent (die eigene Maske nach außen und Lernaufgabe zugleich) in der Waage zu finden, eben mit der Aufgabe, den inneren und äußeren Ausgleich zu erreichen. Die Sonne (die eigene Identität) im Schützen steht im zweiten Haus (Materie, Besitzverhältnisse und sinnliche Harmonie) so dass Pläne und Visionen hinsichtlich meines eigenen Besitzes oder der Schönheit meiner Umgebung Bedeutung erlangen können. Der vorweihnachtliche Schmuck in der Region könnte so besonders üppig ausfallen in diesem Jahr… Zum Neptun (die eigene Intuition und Geistverbindung) in seinem Heimatzeichen Fische im vierten Haus (die emotionale Heimat, Familie) besteht ein Spannungsaspekt (Quadrat), was auf eine unsichere Zeit hinweist, die eigenen Rollen zu finden. Am MC (das Herausgehen und sich zeigen) herrscht schließlich Löwe in iesem Monat, was für Führungskraft, aber auch für Kreativität und Freude steht.

Der Mond als Synonym für die Gefühlswelten steht zum Eintritt der Sonne in den Schützen sehr machtvoll in Konjunktion mit einem rückläufigen upiter (Fragen zu Glück, Segen, Weisheit, Fülle) sowie zu Lilith (das eigene Urvertrauen und die eigene Urkraft), beide im Krebs (die innere Heimat, Familie) im 9. Haus (Religion, Wahrheit, Glaube). Der ab dem 07.11.13 rückläufige Jupiter hinterfragt Themen wie Weisheit, Glück, Segen und Fülle, wird aber ab dem 06.03. bis zum 09.12.14 wieder vorläufig. Venus im Steinbock im 3. Haus könnte im Gegensatz zur vergangenen Skorpionszeit eher wenig Sinnlichkeit und eine nüchterne Kommunikation erwarten lassen im Schützenmonat; sie steht zudem in einem Spannungsaspekt (Opposition) zum Mond, der bekanntlich die Gefühlswelten regiert.

Im physischen 1. Haus im in die Tiefe gehenden, intensiven und transformativen Skorpion sind Saturn (Klarheit), Merkur (Kommunikation) und aufsteigender Mondknoten (Zukünftiges) zu finden, die positiv mit Mond (Gefühle), Jupiter (Weisheit, Fülle) und Lilith (Urkraft) im Krebs (innere Heimat, Familie) im 9. Haus (Religion, Weisheit, Glaube) aspektiert sind, nicht zuletzt auch mit Neptun (Intuition, Geistverbindung) sowie Cheiron (die größte Wunde und das größte Heilungspotential) in den Fischen (Geistverbindung) im 4. Haus (Familie, Geborgenheit). So birgt der Schützenmonat das Potential, vertrauensvoll und kreativ Visionen und Ziele zu entwickeln, um intensiv physische Strukturen körperlich, seelisch und geistig zu verbessern und zu optimieren.

23.10.2013: Eintritt der Sonne in das Zeichen Skorpion P1010875

Am Mittwoch, den 23.10. um 8.09 Uhr wandert die Sonne aus dem Tierkreiszeichen Waage in das Zeichen Skorpion; der goldene Oktober der Waage-Zeit findet oft ein schnelles Ende und der dunkle, nebelige November setzt sich zunehmend durch. Die Skorpionszeit symbolisiert einen Wechsel in die dunkle Jahreszeit; die sommergrünen Laubbäume geben den Rest ihres Laubes ab; viele Pflanzen sterben ab und überdauern in Form von Samen oder sie ziehen sich in die Erde zurück.

Auf der seelischen Ebene steht diese Zeit für die Auseinandersetzung mit den eigenen Schattenanteilen: Den Sonne in Skorpion geborenen interessieren oft die Extreme und er spürt den Dingen nach. Sein Forscherdrang bringt Verbindungen und formationen, aber auch Geheimnisvolles und Verdrängtes ans Tageslicht. So schwingt er sich oft zum Herrscher über die Seelenkräfte auf, die mit den Stirb- und Werdeprozessen der Natur, der Menschen und der Menschheit zu tun haben; er kann sich aber auch, wenn er vom Herzen her arbeitet, sehr als Heiler und Helfer zum Wohle der Menschen einsetzen und muss selbst nicht in eine Herbstdepression verfallen.

Unerlöst steht Skorpion, wenn das beschriebene Prinzip zu schwach oder zu stark gelebt wird, für Ohnmacht, Misstrauen, soziale Verrohung, Apathie, mangelndes Vertrauen, Kontrollwahn, Manipulation, Machtstreben, Sadismus, Unterdrückung oder auch für eine überbordende Sexualität, Gewalt, Dominanz, Fanatismus oder Eifersucht; erlöst aber auch für den Ausdruck von Herzensfülle, Mut, eine intensive und geistreiche Sexualität, für Gründlichkeit und Tiefe im Leben und Erleben, für eine gute Forscher- und Intuitionskraft, für positive magische Fähigkeiten, die das Wohl des Ganzen im Blick haben, sowie für einen geschickten Umgang mit Schulden und fremden Geldern.

Die Sonne steht zur Zeit des Eintrittes in den Skorpion am Aszendenten (die eigene Maske und Lernaufgabe), ferner sind im 1. Haus (bedeutet Körperbezug und physisches Selbst) im Skorpion zu finden: Saturn (Klarheit), Merkur (Kommunikation) und aufsteigender Mondknoten (Zukünftiges), die schön mit Jupiter (Weisheit, Fülle) und Lilith (Urkraft) im Krebs (die innere Heimat, Familie) aspektiert sind, zudem mit Neptun (Intuition, Geistverbindung) sowie Cheiron (das eigene Heilungspotential) in den Fischen (Geistverbindung). So bietet die jetzige Skorpionszeit viele intensive Chancen, nicht den oben genannten unerlösten Aspekten zu verfallen, sondern das eigene innere Vertrauen in sich und in die Welt zu stärken, um so vom Herzen her sich selbst und der Welt entgegen zu treten.

Zum Eintritt der Sonne in den Skorpion steht zudem der intensiv kommunizierende Mond als Synonym für die eigenen Gefühle (im Zwilling im 8. Haus) in Opposition zur hingebungsvollen, feurig sinnlichen Venus (im Schützen in Haus 2). Das könnte manchmal ein Gegensatz sein, kann aber auch als Chance begriffen werden, wenn intensive Kommunikation mit sinnlicher Hingabe zusammen trifft. Am 01. November wird zum vierten von sieben Malen das Uranus-Pluto-Quadrat (bis April 2015) mit einer Uranus-Mond-Opposition exakt und weltweit könnten mit Uranus (die neue Zeit, Originalität) in Widder (Neubeginn) und Pluto (Transformation) in Steinbock (Wahrhaftigkeit, Essenz, Klarheit) wieder strukturierende Entwicklungen angestoßen werden, wenn wir Menschen nicht lernen, Maß zu halten…

22.9.2013: Eintritt der Sonne in das Zeichen WaageIsis 01

Am Sonntagabend, den 22.09. um 22.44 Uhr wandert die Sonne aus dem Tierkreiszeichen Jungfrau für einen Monat in die Waage. Die Tag-und-Nacht-Gleiche zum Herbstbeginn ist erreicht. Die dunkle Jahreszeit beginnt, Äpfel und Wein werden gelesen und auch der Herbstregen ist angekommen: die Ernte der lichtvollen Jahreszeit wird in die Keller eingelagert, Licht und Dunkelheit verbinden sich… So lautet die Botschaft der Waagezeit: Einen Ausgleich schaffen zwischen den Gegensätzen: auf der emotionalen Ebene sind das in diesem Sinne Themen wie Partnerschaft, Schönheit, Harmonie Gleichgewicht, Frieden, Ästhetik, Kunst und Kultur. Waage ist im Tierkreis weder Tier (wie Widder, Stier, Krebs, Löwe, Skorpion, Steinbock oder Fische), noch Mensch (wie Zwillinge, Jungfrau, Schütze und Wassermann), sondern ein Neutrum: Sie strebt den objektiven und neutralen Mittelweg an! Die Waage-Zeit eignet sich in diesem Sinne bestens, blockierte Kreativität, mangelnde Sinnlichkeit, Streitsucht, Unsensibilitäten oder niedere Selbstachtung in künstlerische Begabung, Harmonie, Freundlichkeit, Gerechtigkeit und Diplomatie zu verwandeln.

Mögen die Menschen, insbesondere auch im Nahen Osten, diese Chance nicht für das Bekämpfen von unterschiedlichen Positionen nutzen, sondern für das Schaffen von Ausgleich und Frieden! Ferner können wir jetzt unsere Dankbarkeit für den Segen und die Fülle zelebrieren, die die lichtvolle Jahreszeit hervorgebracht hat: indem wir zwischenmenschliche Beziehungen festigen, nicht nur beim Feiern auf den Erntedank-, Kirchweih- oder Dorffesten, sondern auch in unseren Familien!

Je mehr wir in der Lage sind, die innere geistige emotionale Verbindung aller Menschen anzuerkennen, statt uns in Streitigkeiten im Äußeren zu verhaken, desto besser können wir die aktuelle Zeitqualität mit Frieden und Verständnis erfüllen: Der Mond (Gefühle) im Stier (Hingabequalität, auch in der materiellen Welt) im 12. Haus (Geistverbindung) steht in einer Schlüsselposition zum Herbstbeginn, der durch Aspekte in Wasser-Elementen genährt wird: Lilith (Urvertrauen) und Jupiter (Glück, Segen, Fülle) stehen im Krebs (Geborgenheit, Familie), Chiron (Heilung und Heilwerden) sowie Neptun (Intuition, Geistverbindung) in den Fischen (Geistverbindung), ferner Venus (Hingabe), Saturn (Klarheit) und aufsteigender Mondknoten (wo geht es hin?) im Skorpion (emotionale Tiefe, Transformation). So bestehen in diesen Wochen gute Karten, mehr Harmonie in der Welt zu schaffen, die weltweit auch diplomatisch genutzt werden sollten, bevor möglicherweise im Spätherbst wieder andere Qualitäten dem Abbruch tun, so insbesondere das Uranus-Pluto-Quadrat, welches am 01. November in der Skorpionszeit wieder exakt wird.

In der Astrologie wird heute neben der Venus (Hingabe, physische Liebe, Erotik) auch die Isis (höhere Liebe, Harmonie, Ausgleich) zur Waage gerechnet: Den Ägyptern galt sie als Zauberin, Gottes- und Sonnenmutter und wurde als Göttin der Liebe verehrt, die Licht und Schatten zusammenbringt und Einheit kreiert. Nehmen wir uns daran ein Vorbild, um für Ausgleich und Frieden im Großen wie im Kleinen einzutreten. Isis steht zum Herbstbeginn in der Jungfrau (Dienen, Helfen, Heilen, Ordnen) im vierten Haus (Familie, Heimat, Geborgenheit).

23.8.2013: Eintritt der Sonne in das Zeichen JungfrauParacelsus

Am frühen Morgen des 23.08. zieht die Sonne aus dem freudig-kreativen Löwezeichen für einen Monat in das Jungfrauzeichen ein: Sich dienend, ordnend, helfend oder heilend zu zeigen, das sind die positiven Grundthemen von Sonne in Jungfrau. Eine unerlöst gelebte Sonne in Jungfrau wäre pedantisch, ordnungs- oder kritiksüchtig oder würde sich alternativ gehen lassen oder chaotisch präsentieren. Das hoffen wir nicht! Folgen wir einfach der Natur der Dinge: Die Ferien neigen sich vielerorts dem Ende zu und die freie, kreative Zeit, sich draußen zu zeigen, nimmt ab, denn plötzlich fordert auch die Natur wieder ihre Arbeitskraft ein: viele Früchte werden reif, die Ernte ist einzubringen. Aufträge und Projekte werden nach der Sommerpause wieder mehr oder der Arbeitsalltag ist zu meistern. Mögen wir in der Lage bleiben, ruhig Schritt für Schritt unser Tagwerk zu verrichten und uns nicht hetzen zu lassen. Die Herausforderung liegt darin, nicht in der Vergangenheit noch in der Zukunft zu weilen, doch zu jedem Zeitpunkt den Moment zu würdigen und zu schätzen! Möge uns das allen gut gelingen und der Sonne-Jungfrau-Monat ein schöner werden!

Nach wie vor, ist es wichtig, die eigenen Gefühle, Familie und die eigene innere Heimat im Blick zu haben und dafür zu sorgen, dass ich daran arbeite, mir mein soziales Umfeld angenehm zu gestalten und mich mit Menschen zu verbinden: Viele Planeten stehen immer noch in Wasser-Zeichen, so Chiron (meine größte Wunde, aber auch mein größtes Heilungspotential) und Neptun (Intuition, geistige Anbindung) in Fische (meine geistige Heimat, Intuition), ferner Lilith (meine Urkraft), Jupiter (Glück, Segen und Fülle) sowie Mars (Aktivität) in Krebs (meine innere Heimat, Familie, Gefühle). Nicht zuletzt steht Saturn (Grenzen, Klarheit, Kontakt zu den Altvorderen) in Skorpion (in die Tiefe gehen, Themen von Leben und Tod, Transformation). Diese Planeten sind meist über Trigone verbunden, das heißt es besteht persönlich und individuell eine gute Gelegenheit, innere und äußere emotionale Gegensätze besser in den Einklang zu bringen und sich selbst emotional harmonischer und glückseliger zu empfinden.

Im großen Rahmen sieht es allerdings langsam wieder anders aus und Krisen scheinen uns in Richtung Winter wieder mehr und mehr zurück zu erobern. Das schwierige und langjährig währende Pluto-Uranus-Quadrat (Finanzkrise, arabische Revolutionen, Fukushima etc.) nimmt wieder an Fahrt auf. Beide Himmelskörper sind momentan rückläufig, erst am 20.09. wird Pluto wieder vorläufig, um mit dem rückläufigen Uranus am 01.11. zum dritten Mal von sechs Malen ein exaktes Quadrat zu bilden. Bis in den Herbst / Winter könnten sich wieder weltpolitische Baustellen durchsetzen. Auch der August verläuft bisher nicht reibungslos: Jupiter (Glück, Segen, Weisheit) stand und steht in herausfordernden Aspekten: So in Opposition zu Pluto (Macht und Ohnmacht, aber auch Herzensgüte – erlöst ausgedrückt) mit Hauptzeit um den 07.08.13 herum, ferner steht er im Quadrat zu Uranus (Veränderungen in der neuen Zeit, Konventionen durchbrechen) mit der Hauptzeit 21.08.13 Oft sind das nicht die allerbesten Voraussetzungen, dass sich die Dinge zum Besten hin entwickeln (Abriss der wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern, Finanzkrisen, Ägypten etc.). Wichtig ist es, sich aktiv, positiv und kommunikativ zu zeigen (Merkur in Löwe) und nicht Machtspielen zu verfallen. Das ist aber momentan gewiss nicht leicht, weil auch Venus (Hingabe, unsere innere Muse) momentan im Quadrat zu Pluto, Jupiter und Lilith steht.

So bleibt uns nur, uns auf uns selbst zu besinnen und die Sonne in der Jungfrau einzuladen, uns dabei zu helfen, unsere eigenen Emotionen und familiären Bande zu nähren und freudig zu stärken. Denn es gilt: „Wie im Kleinen, so im Großen“. Kehren wir zunächst vor der eigenen Tür, laden wir die großen Zusammenhänge ebenfalls ein, Klärung und Reinigung zu erleben. Etwas eigene positive Veränderung kann auf diese Weise auch ein bisschen – und jeden Tag mehr – die ganze Welt retten… Mögen wir selbst und alle Menschen geliebt und gesegnet sein.

 

22.7.2013: Eintritt der Sonne ins Zeichen LöweSonnenuntergang TT

Am 22.07. um 15.56 Uhr wandert die Sonne vom mitfühlenden Zeichen Krebs in das Feuer-Zeichen Löwe. Dennoch bleiben zunächst aufgrund der aktuellen Konstellationen gefühlsbezogene Themen wie Gefühle und innere Zugehörigkeit weiter wichtig, denn acht Planeten befinden sich weiterhin in Wasserzeichen. Erinnert sein in diesem Sinne auch an das kosmisches Hexagramm am Abend des 29. Juli 2013, bestehend aus einem Trigon (harmonischer, positiver, glücklicher Winkel zwischen zwei/drei Planeten) Saturn (Klarheit), Neptun (Intuition) und Jupiter (Weisheit) in den Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), sowie einem weiteren Trigon zwischen Pluto (Herzensgüte), Mond (innere Heimat) und Venus (Hingabe) in den Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock). Das Hexagramm (die Kombination zweier Trigone) ist eine sehr positive Kombination, die nur sehr selten auftritt und die eine Chance bietet, anstehende Fragen oder Probleme positiv durch die entsprechenden Aspekte unterstützt zu lösen. Durch den Lauf der Sonne in den Löwen bekommen diese Themen im Idealfalleine kreativere und spielerischere Komponente, die uns aufblühen lässt.

Die Sonne als Repräsentant männlicher und väterlicher Energie assoziieren wir allgemein mit dem Löwe-Zeichen. Sonnen-Energie unerlöst und gehemmt ausgedrückt zeigt sich häufig in einem schwachen Selbstbewusstsein, in Kraftlosigkeit oder in Form von nicht gelebter Kreativität oder Sexualität. Im Übermaß gelebt könnte sich diese Energie auch in Hochmut, Stolz, Überheblichkeit, Angeberei oder Prestigedenken verwandeln. Ausgeglichene Sonnen-Energien stehen hingegen für Herzensmut, Kraft und die Freude, die eigene Identität kreativ auszudrücken, frei nach der spirituellen Metapher:„Ich bin das und das bin ich!“. Es ist die Zeit des Reisens, des Sonne-Genießens, des Spieles der Kinder… Während wir in der Sonne entspannen, schaffen wir Raum, aufs neue kreativ und schöpferisch zu werden. Frei nach einem irischen Segensspruch wünschen wir Dir auf Deiner Reise viele gute Gedanken und ein Herz, das überströmt in Freude und diese Freudeweiter schenkt…

21.6.2013: Die Sommersonnenwende und der Eintritt der Sonne ins Zeichen KrebsIMG_1164

Am 21.06. um 5.02 Uhr wandert die Sonne vom kommunikativen und luftigen Zwilling in das mitfühlende und wässrige Zeichen Krebs. Gefühle, Mutterthemen, Hingabethemen, Geborgenheitsthematiken sowie Fragen zur inneren und äußeren Zugehörigkeit werden aktiviert. Der Mond als Repräsentant weiblicher und mütterlicher Energie (im Gegensatz zur väterlichen und männlichen Sonne) wird mit dem Krebs-Zeichen assoziiert. Monden-Energie unerlöst gelebt zeigt sich häufig in Unnahbarkeit, Mangel an Hingabe oder Gefühlskälte; ist diese Energie im Übermaß vorhanden, kann sich ein gluckenhaftes oder übertrieben fürsorgliches Verhalten entwickeln. Monden-Energie erlöst gelebt heißt, Gefühle und Phantasien ausdrücken können, für andere da zu sein und doch gleichzeitig mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen. Um diese Gratwanderung gut hinzubekommen, erinnert uns jedes Jahr die Krebszeit, daran weiter zu arbeiten, frei nach der spirituellen Metapher:„Ich baue ein erleuchtetes Haus und wohne darin“. Möge es uns jedes Jahr ein Stückchen besser gelingen. Die Zeit der Sommersonnenwende unterstützt übrigens dieses Prinzip: Der höchste Sonnenstand ist jetzt erreicht und ab jetzt werden die Tage wieder kürzer: Es ist an der Zeit, inne zu halten und nach innen zu schauen, um in sich immer besser anzukommen Die nächsten zwei Monate sind übrigens fast alle Planeten in Wasser-Zeichen zu finden: umso intensiver geht es darum, die eigenen Gefühlswelten besser zu ordnen ganz getreu dem Motto nach Irmgard Erath: „Wahre Güte geht den einfachen Weg: von Herz zu Herz“.

Ein Gedanke zu „Horoskopdeutung in den Monaten 2013

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